Beratung und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen

Logopädie? Was ist das eigentlich?  


Logopädie ist eine junge medizinisch- therapeutische Fachdisziplin und seit 1980 eine geschützte Berufsbezeichnung. Der Begriff „Logopädie“ setzt sich aus den griechischen Worten logos (λόγος) = das Wort und pädeuein (παιδεύειν) = erziehen (grob: Sprecherziehung) zusammen. Die Internationale Berufsbezeichnung heißt Speech and Language Therapist/ Pathologist. Logopäden behandeln Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen und arbeiten dabei interdisziplinär mit Haus- und Kinderärzten, sowie mit Neurologen, Psychologen, Phoniatern und HNO- Ärzten zusammen. Außerdem strebt die Logopädie immer auch eine Interdisziplinäre Arbeit mit Pädagogen und Eltern, sowie dem privaten Umfeld des Klienten an.

Wir sind für Sie und Ihre Familie da: Mit fundiertem Fachwissen und viel Freude helfen wir dabei, Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln, zu verbessern oder wiederzuerlangen. Damit Sie Ihr Leben und Ihre Geschichten mit Ihren Mitmenschen teilen können.
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Verordnungsweg

Der Arzt stellt die Behandlungsbedürftigkeit fest und verordnet dementsprechend eine logopädische Therapie. Wir behandeln gesetzlich und privat versicherte Patienten und führen bei Bedarf auch Hausbesuche durch.

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Zitat-rahmen

Die Sprache ist
die Kleidung der Gedanken  

(Samuel Johnson).
Die „Vision“ der Praxis ist als ein idealisiertes Ziel zu verstehen, welches dauerhaft angestrebt wird. Es ist uns besonders wichtig, insbesondere diese sieben Bausteine als Teil der Qualitätssicherung zu beschreiben und in die tägliche Arbeit zu integrieren. Dabei steht die „Freude” als Kern des Praxisleitbildes ganz oben. Kinder lernen am besten, wenn sie Freude an dem haben, was sie entdecken sollen- in der Logopädie spricht man von Sprechfreude. Insbesondere ist  Empathie für die Herausforderungen der Klienten und ihrer Angehörigen, wie auch die Transparenz der therapeutischen Mittel und die interdisziplinäre Zusammenarbeit für den Therapie­erfolg sehr wichtig. Dabei sind entsprechende fachliche und persönliche Kompetenzen der behandelnden Logopäden eine Basisvoraussetzung für eine hohe Qualität, die sich auch in den wissenschaftlich fundierten Methoden, Diagnosemittel und anerkannten Standards der Heilmittelrichtlinie widerspiegeln. Auch spielt die positive Atmosphäre der Praxisräume eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Vision

Die Vision der Fachpraxis ist es stets für alle Klienten die bestmögliche, wissenschaftlich fundierte (evidenz-based practice) Therapie und Beratung für die logopädischen Störungsbilder zeitnah anzubieten und auszuführen.

  • Freude
  • Interdisziplinarität
  • Qualität
  • Empathie
  • Tranzparenz
  • Kompetenz
  • Atmosphäre

THERAPIEANGEBOTE

Kinder & Jugendliche

In Therapien mit Kindern werden spezi­fischen Kompetenzen gestärkt, Defi­zite ab­ge­baut und die Leistungen im ent­sprechenden Therapie­felder ge­fördert.

  • Aussprachestörungen
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • Late Talker
  • Dysgrammatismus (Störungen des Grammatikerwerbs)
  • Störungen des Wortschatzerwerbs
  • Sprachverständnisstörungen
  • Orofaciale Dysfunktionen / Myofunktionelle Störungen
  • Redeflussstörungen (Stottern, Poltern)
  • Störungen der Hörwahrnehmung und -verarbeitung (AVWS)
  • Stimmstörungen

Erwachsene

Auch bei Erwachsenen können Sprech- und Sprach­störungen auftreten, etwa auf­grund einer Aphasie, die durch geschädigte Bereiche im Gehirn ver­ursacht wird.​

  • Aphasie (Sprachstörung)
  • Dysarthrie (Sprechstörung)
  • Dysphagie (Schluckstörung)
  • Dysphonie (Stimmstörung)
  • Orofaciale Dysfunktionen
  • Redeflussstörungen (Stottern, Poltern)
  • Sprechapraxie
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Anamnese & Untersuchung

Bei der ersten Untersuchung geht es darum, den Therapiebedarf festzustellen. Da testen wir zum Beispiel Artikulation, Wortschatz, Sprachverständnis, Grammatik/Syntax oder Atem- und Stimmfunktion. Außerdem lernen wir uns in entspannter Atmos­phäre kennen und sprechen bei Bedarf über die Anliegen, Fragen und Wünsche unserer Klienten. Anschließend entwickeln wir einen individuellen Therapieplan.

Therapie

In der Therapie treffen wir unsere Klienten regelmäßig (in der Praxis oder ggf. auch im Hausbesuch) und führen die passenden, spezifischen Übungen durch. Dabei sprechen wir außerdem über den Therapieverlauf, geben Anleitungen zum selbstständigen Üben.

Beratung

Wir möchten, dass bei unseren Klienten keine Frage offenbleibt und sie sich an einem langfristigen Therapie-Erfolg erfreuen. Deshalb informieren wir ausführlich über Inhalte und Verlauf der Behandlung und geben Hilfestellungen für den Alltag. Wir beraten Sie gerne und stellen bei Bedarf ein logopädisches Gutachten aus.

Diagnostik

Ob Fragestellung, ärztliche Empfehlung oder eigenes Interesse – unsere logopädische Eingangsuntersuchung schafft Klarheit und bestimmt das gemeinsame Vorgehen. Es gilt, die geeignete Maßnahme – ob Beratung, Therapie oder Elterntraining – abzuleiten.

Hausbesuche

Wir sind auch für Sie oder Ihre/n Angehörige/n vor Ort, wenn Sie uns nicht in der Praxis aufsuchen können. Ob zuhause, im Betreuten Wohnen oder im Seniorenzentrum – wir besuchen Sie bei ärztlicher Verordnung in unmittelbarer Umgebung.

Informationsabende

Wir bieten in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu den verschiedensten Themen an. Wie zum Beispiel zu „Stottern“, „Mundmuskeltraining in Familie“, „Stimme im Sprechberuf“, „Sprachentwicklung geeignet unterstützen“ und „Sprachfitness im Alter“.

Therapie

Therapie stellt für uns einen gemeinsamen Prozess dar. Unsere Angebote werden durch Ihre häusliche Fortsetzung wirksam. Gemeinsam entwickelt sich daraus ein nachhaltiger Behandlungseffekt.

Elternseminare

Kinder, deren Sprachentwicklung zeitlich verzögert verläuft, benötigen geeignete Unterstützung durch ihre Eltern. Wie dieser sprachförderliche Umgang im Alltag bereits im frühen Kindesalter gelingt, erlernen Sie im Rahmen des Heidelberger Elterntrainings. In kleinen Gruppen erfolgt Austausch, Lernen und Ausprobieren für die Erweiterung des Wortschatzes des Kindes.

Häufige Fragen:

Wie bekomme ich eine logopädische Behandlung?

Die logopädische Behandlung muss vom Arzt verordnet werden und erfolgt in Einzel- oder Gruppentherapie. Bitte beachten Sie dabei, dass der erste Termin innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung der Verordnung erfolgen sollte, da diese sonst ihre Gültigkeit verliert. Im Einzelfall ist auch die Verordnung von Hilfsmitteln, z.B. elektronischen Kommunikationsgeräten, möglich. In diesem Fall zählen zur logopädischen Behandlung auch die individuelle Anpassung des Gerätes, sowie das Gebrauchstraining für Patienten und deren Angehörige.

Welche Ziele hat eine logopädische Behandlung?

Der Klient/ Die Klientin soll eine individuell befriedigende Kommunikationsfähigkeit erreichen. Das kann beispielsweise die Schulfähigkeit Ihres Kindes oder die Wiedererlangung der Berufsfähigkeit eines Erwachsenen sein.

Wer trägt die Kosten?

Die Kosten einer logopädischen Therapie werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Dafür ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt sprechen: Dieser entscheidet, ob eine Verordnung ausgestellt werden kann, wir rechnen im Anschluss an die Therapie direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Tipp: Denken Sie daran, dass der erste Termin innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung der Verordnung stattfinden sollte, damit diese nicht ihre Gültigkeit verliert.

Wann hat die Praxis geöffnet?

Therapien finden Montags bis Freitags, von 8 bis 18 Uhr nach Absprache statt.

DBS Mitglied

K O N T A K T

02821 / 78 699-33

Technologie-Zentrum, Boschstraße 16, 47533 Kleve
info@fachpraxis-logopaedie.de

ÖFFNUNGSZEITEN
Mo – Fr      8:00 – 18:00 Uhr
Termine nur nach Vereinbarung